Mit dem Ausdruck „SEA CHANGE“, beschreibt Shakespeare in „The Tempest“ eine von der Natur hervorgerufene Umwandlung. Seine Poesie ruft Bilder von Schönheit und Schrecken gleichermaßen auf. Inzwischen ist der Begriff “Sea Change” im Englischen geläufig und bezeichnet einen substantiellen Perspektivenwechsel oder eine tiefgreifende Veränderung.

Unsere Jetztzeit ist geprägt von einigen Unsicherheiten. Es scheint, als ob ein „weiter so!“, wie es weite Teile der Vergangenheit geprägt hat, nicht sehr wahrscheinlich ist.  Nicht nur die jüngste Generation stellt mit „Fridays For Future“ grundlegende Fragen nach einem Wandel. Es wird der verschiedensten Kräfte bedürfen, einen „SEA CHANGE“ zu gestalten.

So ist die Wechselwirkung gesellschaftlicher Kräfte, die gegenseitige Beeinflussung der Akteure, ein spannendes Phänomen der Gegenwart.

In der Ausstellung „SEA CHANGE“ werden verschiedene künstlerische Positionen zu sehen sein, die Veränderungen und Perspektivwechsel thematisieren. Eine jeweilige Ausgangssituation wird variiert; verschiedene Möglichkeiten stehen gleichberechtigt gegenüber. Die Ergebnisse überraschen und forden zur Klärung des eigenen Standpunktes auf.. Einige Werke intendieren einen spielerischen Umgang und Interaktion zwischen Kunstwerk und Betrachter. Beim Eruieren der verschiedenen, schon gegebenen oder noch nicht realisierten Möglichkeiten, wird bei den partizipativen Ansätzen die allumfassende Autorschaft des Künstlers aufgegeben zugunsten einer gemeinsamen, demokratischen Gestaltung.






Mit Werken von: Maria Anwander

Lukas Einsele, Paul Hirsch,

Sigrid Nienstedt, Peter Thoms,

Michaela Schrabeck, Friederike Walter